Playoff-Final 2. Liga: IHC March-Höfe Stars - IHC Wil Eagles   2:1 (0:0, 2:1)
 

Kaltbrunn - Das heutige Finalspiel bekam den Rahmen, den es auch verdiente. 150 Zuschauer drängten sich auf den Sitzplätzen oder standen dichtgedrängt auf den Stehplätzen. Keiner wurde heute für sein Kommen enttäuscht.

Wil startete nervös ins Spiel. Man brauchte zwei, drei Minuten bis man den Tritt fand. Nach dieser Startphase setzte man dort an, wo man vor 24 Stunden in Hochdorf aufgehört hatte. Man versuchte aus einer sicheren Defensive den Gegner zu kontrollieren, was über weite Strecken auch gelang. Wil hatte in den ersten 25. Spielminuten den besseren Spielaufbau. Obwohl auch die Gegner immer wieder gefährlich vor unserem Tor auftauchten, hätten die Adler zur Pause mit mind. 1:5 führen müssen. Beide Torhüter, bei March-Höfe P. Bruhin und bei Wil Andreas Meier, spielten heute auf einem Top Niveau. So erstaunt es auch nicht, dass es zur Pause 0:0 stand.

Nach der Pause fragten sich alle, wann echt die ersten Tore fallen würden? Das Spiel ging im gleichen Stile weiter. March-Höfe versuchte nun jedoch vermehrt, in die Offensive zu gehen. 35:14, R. Mächler lanciert M. Strickler: Trockener Handgelenkschuss zum 1:0. Wil versuchte zu reagieren und kreierte weitere Chancen. Heute war es jedoch wie verhext. Die Schüsse wollten und wollten nicht rein.

39:47, zu viel Verkehr vor unserem Tor. Vier Spieler nehmen unserem Torhüter die Sicht. M. Stäger nutzt die Gelegenheit und zieht aus der zweiten Reihe ab: 2:0. Das Spiel kann nun von Neuem beginnen. Momentaner Gesamtstand: 6:6.

Wil sah sich gezwungen, ein Time-Out zu nehmen. Den Adlern schien der Unterbruch gut getan zu haben. Man mobilisierte die letzten Kräfte und fing an zu fliegen. Zwei Pfostenschüsse in kürzester Zeit; es wurde immer enger für March-Höfe.

44:33, Capitan Thomas Steiner lancierte über Rechts Philipp Brühwiler. Dieser wiederum passte zu Marco Oswald, der zum längst fälligen ersten Tor der Wiler vollendet. Was für ein Jubel bei den Spielern und bei den Zuschauern (Gänsehaut-Feeling)! Man fing jetzt schon an die Sekunden zu zählen. In den restlichen fünf Minuten standen wiederum die Torhüter  im Mittelpunkt. Sie liessen sich am heutigen Nachmittag jedoch nicht mehr Bezwingen. Wil gewinnt diese Finalserie mit 7:6 Toren!

Schweizermeister 2. Liga und direkter Aufstieg in die 1. Liga!

Grenzenloser Jubel nach dem Sirenenton. Szenen, die man nicht alle Tage erlebt. Wir sind Stolz auf euch und dass wir dies mit euch miterleben durften!

Top heute: Familie Fürer!!! Festakt in Bronschhofen mit Bratwürsten, Cervelats, Wein und Bier. Es wurde noch bis tief in die Nacht gefeiert. Manch einem wird dies noch lange in Erinnerung bleiben. Herzlichen Dank!

Sonntag, 31. Juli
Walter Meier

 


Playoff-Final 2. Liga: IHC Wil Eagles - IHC March-Höfe Stars   6:4 (4:3, 2:1)
 

Hochdorf - Erste Schrecksekunde bereits nach 20 Sekunden Spielzeit. U19-Torhüter Andreas Meier befreit in extremis noch knapp vor der Linie. Wil übernahm nach diesem Schrecken das Spieldiktat und zwang den Gegner in die Defensive. 67. Sekunde: Philipp Brühwiler lanciert Roman Fürer, 1:0. Dank der Führung legte sich der Druck ein wenig und Wil konnte befreit aufspielen. Angriff um Angriff rollte in Richtung gegnerisches Tor. March-Höfe konnte sich kaum noch aus der eigenen Zone lösen. Neunte Minute: Doppelschlag der Wiler durch Philipp Brühwiler und Roger Bösch zum 3:0.

Der Gast konnte sich nach diesen 10 starken Wiler-Minuten langsam aus der Umklammerung lösen. Ihr zweiter Angriff durch P. Mächler führte zu einem Teilerfolg. Es hiess nur noch 3:1. Wil diktierte das Spiel weiter, ohne jedoch zu einem Torerfolg zu gelangen. Was den Wilern nicht gelang, brachten jedoch die Gäste zu Stande: Anschlusstreffer zum 3:2 durch J. Wehrli.

Erneute Schrecksekunde nach 20 Minuten auf der Wiler Seite: Torhüter Andreas Meier versuchte einen Schuss zu stoppen, rutschte aus und konnte die Scheibe erst im letzten Moment noch blockieren. Danach folgte ein rasches Auslösen über Torhüter Meier und Roman Fürer. Letzterer lancierte Marco Oswald, welcher eiskalt zum 4:2 traf.

23:40, Strafe gegen Samuel Ziörjen. Die Befreiungsaktion der Wiler klappte jedoch nicht wirklich. Daniel Eisenring vergass mit ziemlicher Sicherheit, dass man in Unterzahl als letzter Mann nicht zu Offensiv agieren sollte. Eine Reihe von Fehlern führte schlussendlich zum 4:3 Anschlusstreffer durch M. Janser (dies ausgerechnet eine Sekunde vor der Pause!).

Was hatte man echt in der Pause zu diskutieren?

26:53, Zuspiel von Daniel Eisenring auf Marco Oswald. Der steht goldrichtig und triff zum 5:3. Wil hatte weitere gute Möglichkeiten, konnte diese jedoch nicht nutzen. Man versuchte nun, den Gegner zu kontrollieren. Aber erneut entwischte uns ein Gegenspieler. M. Hegner bekundete keine grosse Mühe und schoss das 5:4. Es blieb somit spannend.

Nach diesem Gegentreffer wurde Wil glücklicherweise nicht nervös und man machte dort weiter, wo man aufgehört hatte: Den Gegner aus einer sicheren Defensive kontrollieren. Aus eben dieser sicheren Defensive ergab sich folglich ein Wiler Tor. 44:53, Samuel Ziörjen und Thomas Steiner schickten Patrick Böhi zum wichtigen sechsten Treffer auf die Reise, 6:4.

Die Wiler haben somit ihr erstes Ziel erreicht.

Top heute: Die Defensivarbeit  der kompletten Mannschaft in der zweiten Hälfte sowie die Einsätze der Jüngsten Philipp Brühwiler, Robin Spitzli, Marco Oswald und Torhüter Andreas Meier.

Rückspiel in 24 Stunden in Kaltbrunn. Ready for take off!!!

Samstag, 30. Juli
Walter Meier

 


Matchbericht 1. Mannschaft (16.07.11): IHC Wil Eagles - IHC Sursee   6:7 n.V. (3:1, 3:5, 0:1)
 

Wil - 3:1, 5:2, 6:3 in Führung und dennoch in der Verlängerung verloren. Was für ein kurioses Spiel!

Die Wiler hatten den Gegner zu Beginn der Partie im Griff. Man lies Sursee nicht den Raum, um ihr Spiel aufzuziehen. Als in der 16. Minute Roman Fürer (top heute) zum 3:1 einlenkte, kehrte doch eine gewisse Ruhe ein. Man ging in die Pause.

Nach dem Pausentee machte Wil druckvoll weiter. 40. Spielminute: 6:3 durch Patrick Böhi. Nach diesem Treffer dachten sicherlich schon einige, dass das Spiel für heute gelaufen sei. Doch wie heisst es so schön: Spiele dauern effektive 50 Spielminuten. Wieso aber agierte Wil bei diesem Spielstand nicht aus einer gesicherten Defensive? Die Äbtestädter liessen es zu, dass sich Sursee aufbauten konnte und so den Wilern das Spielgeschehen aus den eigenen Hände nahm. Der Ausgleich in der 48. Minute kam daher für viele nicht überraschend.

Verlängerung: 17. Sekunde, ein aus der eigen Zone lancierter Angriff über vier Stationen kann Capitan Thomas Steiner alleine vor dem Gästetorhüter nicht verwerten. Wil hat zwei weitere hochkarätige Chancen. Doch auch diese kann man nicht nutzen. Umgekehrt Sursee: Erster Angriff der Surseeer, T. Grüter lässt alle Wiler ziemlich alt aussehen. Tor!

Top heute: Einige Niederlagen kommen immer im richtigen Moment. Nutzt diesen Moment!

Playoff meine Herren!

Samstag, 16. Juli
Walter Meier

 


Matchbericht 2. Mannschaft (16.07.11): IHC Wil Eagles - IHC Grizzlys Hünenberg   9:8 (4:4, 5:4)
 

Wil - Denkbar schlechter Start der Wiler. Nach nur 95 Sekunden liegen sie bereits im Rückstand. Dann aber eine coole Reaktion des Heimteams: 1:1 durch Dominic Bühler, nur 23 Sekunden später. Was wir in den nächsten 15 Minuten von unserem Team zu sehen bekamen war das beste Inline Hockey, das sie diese Saison gespielt haben. Bastian Ziörjen, Philipp Brühwiler sowie Reto Oswald schraubten das Score auf 4:1. Nach diesen 15 Spielminuten schlichen sich jedoch wieder einige Fehler ein. Hünenberg fand ins Spiel zurück und so erstaunt es auch nicht, dass man 8 Sekunden vor dem ersten Sirenenton noch den Ausgleich zum 4:4 hinnehmen musste.

Nach der Pause konnte kein Team das Spielgeschehen in die eigenen Hände nehmen. Wil legte vor und Hünenberg reagierte immer mit dem Ausgleich. Als Philipp Brühwiler in der 42 Minute das 9:8 erzielte, dachten viele der Ausgleich komme bestimmt gleich wieder. Die Adler brachten aber in den restlichen acht Spielminuten das Resultat über die Runde.

Résumé: Die Jungen Philipp Brühwiler und Fabian Herzog ergänzen sich hervorragend im Team und sind nicht mehr wegzudenken. Man geht somit nicht ohne Chance in die Playout!

Top heute: Philipp Brühwiler (6 Scorerpunkte) sowie Torhüter David Güntensberger. Letzterer hatte heute das Glück des Tüchtigen gepachtet!

Samstag, 16. Juli
Walter Meier

  IHC Wil Eagles
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  9501 Wil 1
 

Last update: 02.08.2011

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